ORTHO_PERFORMANCE

ORTHOPÄDISCHE SICHERHEITS- UND BERUFSSCHUHE NACH ÖNORM Z 1259

DIE AUFGABENSTELLUNG

Berufs- und Sicherheitsschuhe zählen laut gesetzlicher Regelung zur persönlichen Schutzausrüstung (PSA). Diese müssen einer Baumusterprüfung unterzogen und mit einer CE-Kennzeichnung versehen werden (z. B. Sicherheitsschuhe nach EN 20345 in der jeweils gültigen Letztfassung). Veränderungen am Schuh sind nicht gestattet, da die Prüfung nur für das baumustergleiche Produkt gültig ist. Um auch Personen, die eine orthopädische Versorgung benötigen, die Möglichkeit zu geben, normenkonforme Sicherheitsschuhe zu tragen, wurde in Österreich die nationale Norm, ÖNORM Z 1259, geschaffen. Damit wurde eine Rechtssicherheit sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Orthopädieschuhmacher (OSM) geschaffen.

 

DIE LÖSUNG

Rukapol® hat schon immer höchsten Wert auf die optimale Fußergonomie bei Sicherheitsschuhen gelegt. Durch die Rukapol®-Fußvermessung vor Ort und den fünf verschiedenen Schuhweiten pro Schuhgröße wird der Bedarf an zusätzlichen orthopädischen Schuhen deutlich reduziert. Mit dem Know-how aus jahrzehntelanger Erfahrung bei der Herstellung von Maßschuhen und der Zusammenarbeit eines österreichischen Orthopäden hat Rukapol® ein Baukastensystem entwickelt. Das Grundmodul „Fit-Aktiv-Therapie-Einlage“, konzipiert nach modernsten Erkenntnissen der Orthopädie und Fußergonomie, gefertigt aus innovativen Materialien, ist für die optimale Weiterverarbeitung durch den Orthopädieschuhmacher gemacht. Das Produkt wird in Österreich hergestellt. Rukapol® liefert die Schuhe -direkt an den Orthopädie-schuhmacher oder Endkunden (Arbeitgeber) ohne Zwischenhandel, die orthopädischen Bausätze zur Herstellung der orthopädischen Einlagen dürfen nur an den OSM geliefert werden.

 

Der VERFAHRENSABLAUF NACH Z 1259

Die Risikobeurteilung (Evaluierung) von Arbeitsplätzen für orthopädische Sicherheitsschuhe obliegt dem Arbeitgeber. Nach Maßgabe des vom Patienten (Arbeitnehmer) erhaltenen Verordnungsscheines (Hausarzt, Facharzt usw.) und der Verwenderbescheinigung (Bescheinigung des Arbeitgebers über das erforderliche Schutzniveau lt. Evaluierung) erhält der Orthopädie schuhmacher den erforderlichen Bausatz eines bereits baumustergeprüften Sicherheitsschuhs und fertigt mit der entsprechenden Zurichtung, nach der von Rukapol® vorgegebenen Fertigungsanweisung, den Schuh.

Rukapol® bietet drei Bausatzvarianten nach Z 1259 an:

• Variante A – orthopädische Einlage

• Variante B – Zurichtung unter Verwendung eines Bausatzes Halbfabrikat

• Variante C – Individualmaß- schuh unter Verwendung
von baumustergeprüften Materialien

Die entsprechenden Liefermöglichkeiten sind bei der jeweiligen Schuhbeschreibung im Katalog angeführt.

 

DIE KOSTENÜBERNAHME

Gemäß den Bestimmungen des Arbeitnehmerschutzgesetzes (ASchG) hat der Arbeitgeber für die erforderliche Anpassung von PSA Sorge zu tragen und die Kosten dafür zu übernehmen. Die Unfallversicherungsträger (AUVA) können Kosten für orthopädisch zugerichtete Sicherheitsschuhe dann übernehmen, wenn Fußschäden die Folge eines Arbeitsunfalles oder einer Berufskrankheit sind (nähere Detailinformationen sind beim zuständigen Unfallversicherungsträger zu erfragen). Rukapol® ist sich der Kostenbelastung für den Arbeitgeber bewusst. Daher nimmt Rukapol® keinen Einfluss auf das Vertragsverhältnis zwischen Arbeitgeber (Endkunde) und Orthopädieschuhmacher, weder im Lieferumfang noch in der Preisgestaltung. Daher ermöglicht Rukapol® auch dem Arbeitgeber (Endkunde), die Schuhe direkt zu beziehen und dem Orthopädieschuhmacher zur normengerechten Weiterverarbeitung zur Verfügung zu stellen.